ÖDP fordert nach Kostenexplosion am Quadrat Konsequenzen

Statt 9,8 Mio. Euro werden für den Anbau am Quadrat nun mindestens 12,9 Mio. Euro fällig. Die Baukosten sind explodiert und die ÖDP-Ratsfraktion reagiert nicht nur mit Kopfschütteln, sondern mit massiver Kritik. Um den Museumsanbau vernünftig zu planen und die Kosten zu kalkulieren, wurde ein Planungsbüro beauftragt und dafür bezahlt, die Baukosten exakt zu berechnen. Hierbei waren auch die Baukostensteigerungen auf Grund der guten Beschäftigungslage im Baugewerbe mit einzukalkulieren. Schon bei der Sanierung des Rathauses, der Erweiterung des Kulturzentrums und der Baumaßnahme Friedrich-Ebert-Straße war es zu erheblichen Kostenüberschreitungen gekommen. In all diesen Fällen fordert die ÖDP die Einschaltung des Rechnungsprüfungsamtes, damit der Rechnungsprüfungsausschuss in seiner Novembersitzung Konsequenzen für die Zukunft beraten kann. Neben explodierenden Baukosten scheint es auch Planungsfehler und ein Versagen bei Planenden, die zum Teil aus der Privatwirtschaft kommen, zu geben. "Die Ursachen müssen exakt geklärt werden", meint Johannes Bombeck von der ÖDP-Ratsfraktion. "Aktuell wird der Rat ständig mit scheinbar alternativlosen Beschlussvorlagen konfrontiert und geradezu gedrängt, bestimmte Entscheidungen zum Weiterbau oder zu Nachträgen zu treffen." In der Vergangenheit hätte es auch bei großen Bauprojekten Punktlandungen gegeben. "Da müssen wir wieder hin", so Bombeck. Die Planungen müssten wieder exakter werden und das ist auch möglich, wie der Bau der Sekundarschule in Kirchhellen gezeigt hat.


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